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  Flyer  






 
 
 
  Musikalische Begegnungen Lenzburg 2017  
  HERO - VON HELDEN UND KONSERVEN  
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  Finlandia - Chor- und Orchesterkonzert
des Musikvereins Lenzburg
Leitung:  B e a t   W ä l t i

Gastchor Harjun Laulu aus Jyväskylä, Finnland
Leitung:  R i t a   V a r o n e n
 
     
  Aufführung vom 27. August 2017 in der ref. Stadtkirche, Lenzburg  
     
  Fotos Romeo Crivelli  
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An diesem Anlass präsentierte der Aarauer Komponist und Musiker Ruedi Debrunner mit grossem Erfolg seine neueste Komposition "My Hero - eine Vierfrucht-Ouvertüre". Der Auftrag dazu wurde ihm durch die Musikalischen Begegnungen Lenzburg mit der Auflage erteilt, das diesjährige Motto (siehe oben) habe im Werk seinen Niederschlag sowohl in Form von Herokonserven als auch Heldenhaftem, Heroischem zu widerspiegeln, was ihm nicht nur spielend, sondern auch spielerisch bestens gelungen ist.
 
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Konzertmeister Ueli Bürgi sorgt für "gute Stimmung".

Dann ist es so weit! Nach intensiven Vorbereitungen und Proben kann das Konzert mit dem Gegenbesuch des vor zwei Jahren in Jyväskylä getroffenen Chores Harjun Laulu starten. Welch ein Glücksfall für unseren Verein, dass dieser Anlass in der alljährlich stattfindenden Konzertreihe der Musikalischen Begegnungen Lenzburg eingebunden und noch dazu mit einer Uraufführung verbunden werden konnte.




 
 
 
 
Andreas Jud von der musikalischen Leitung der MUSIKALISCHEN BEGEGNUNGEN LENZBURG begrüsst das Publikum zum heutigen Konzert und empfiehlt auch den Besuch von weiteren Anlässen der bis zum 10. September 2017 dauernden Konzertreihe.


 
   
 
 
Beat Wälti, musikalischer Leiter des Musikvereins Lenzburg und Rita Varonen, Dirigentin des finnischen Chores Harjun Laulu, begrüssen das Publikum und den Konzertmeister.


 
   
 
Rita Varonen eröffnet das Konzert mit einer Chorfassung der Finlandia-Hymne des Finnen Jean Sibelius und mit "Soi kiikokseksi Luojan!" desselben Komponisten.


 
 
 
  Vorgetragen werden diese Werke von beiden Chören gemeinsam.


 
 
 
  Beide Chöre zusammen: das bedeutet die stattliche Zahl von um die 100 singenden Stimmen.


 
 
 
  Das 42 Musiker umfassende Orchester ist bei diesen beiden Werken noch nicht beteiligt.



 
 
 
  Der finnische Chor platziert sich in den Chorstühlen, nachdem er in den folgenden vier Programmblöcken nicht beteiligt ist. Doch auch der Lenzburger Chor pausiert noch im anschliessenden Orchesterwerk.





 
 
 
  Mit <Marche des Ambassadeurs> aus "Nicolas de Flue" erklingt ein ansprechendes, mir bislang unbekanntes Werk des Schweizer Komponisten Arthur Honegger.


 
 
 
 
Der nächste Programmblock gilt mit 7 Schweizer Volksliedern in verschiedenen Landessprachen dem Chor des MVL.


 
   
 
Darunter sind mit "I wett i chönnt singe" und "Bim Moonschyn" auch 2 bekannte und immer wieder gern gehörte Lieder des Rupperswiler Komponisten Markus Fricker.


 
   
 
Der Vortrag mit Schweizer Volksliedern, wie auch der anschliessend vom Orchester gespielte Lenzburger Confitüren-Walzer von Adolph Bern erntet viel Beifall. Leider ist übers Internet zu diesem Walzer weder über den Komponisten noch über die Komposition selbst etwas in Erfahrung zu bringen, auch nicht, von wem und aus welchem Archiv er ausgegraben wurde.


 
 
 
  Es ist so weit! Das Rätseln um die angekündigte Uraufführung des von Ruedi Debrunner im Auftrag der MBL geschaffenen Werkes wird bald ein Ende haben.

 
                                                                                       
 
 
Einiges war bereits über die Presse bekannt, und auch vom Komponisten waren die vorgegebenen Auflagen und seine Gedanken zur Umsetzung niedergeschrieben worden. Doch wie das Werk klingen würde, wie sich die selbstgebastelten Büchsenharfen präsentieren und welchen Sound sie von sich geben würden, darüber hatte man kaum eine Vorstellung, auch nicht, wie das vermutlich gut 10 Minuten dauernde Werk vom Publikum aufgenommen würde.


 
 
 
  Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem vorangehenden Bild. So können Sie sich einigermassen ein Bild machen über Aussehen und Spielweise der Büchsenharfe.


 
   
 
Mein persönliches Urteil vorweg: in den letzten 3 Proben hatte ich Gelegenheit, mir "My Hero" anzuhören. Am Freitag vor dem Konzert überwogen die Unsicherheiten bei den Einsätzen noch frappant, vieles schien unklar: ich hatte leise Zweifel, ob das bis zum Sonntag noch hinzukriegen sei. Die Samstagprobe verlief einigermassen passabel, abgesehen von technischen Problemen mit Soundgeräten. Die Sonntagsprobe fand ich überdurchschnittlich gut, und den Vortrag am Konzert schlicht hinreissend, ehrlich! Alles lief rund, alles passte. Da kann man nur Hut! sagen, oder doch besser Chapeau! Und auch beim Publikum hatte ich den Eindruck, dass Debrunners Werk allseits sehr positiv und mit viel Freude aufgenommen wurde.



 
 
 
  Herzliche Gratulation dem Orchester, dem Dirigenten Beat Wälti und insbesondere Ruedi Debrunner, dem Schöpfer des Werkes. In seinen Zeilen zum Werk erwähnt er auch die ernste Seite der Komposition. Ich für mich habe es vorwiegend als fröhliche Musik empfunden, weshalb es bei mir als Büchsenharfen-Capriccio registriert wurde.


 
 
 
  Ein Freudentag für Ruedi Debrunner! Er darf von allen Seiten Dank und Gratulationen entgegennehmen ...


 
 
 
  ... und gibt sie auch gerne weiter.

 
     
   
  Bravi!


 
 
 
 
Rita Varonen gibt das Startzeichen für den nächsten Programmpunkt, den Vortrag von sieben finnischen  Volksliedern. Harjun Laulu wird sie in finnischer Sprache singen.


 
   
 
Auf sympathische Weise wird vor jedem Lied kurz auf deutsch seine Geschichte erzählt. 


 
   
  In aller Regel geht es auch bei diesem Chor sehr "gesittet" zu.


 
 
 
 
Doch manchmal, wenn es die Umstände erlauben, wird das Geschehen mit aussagekräftiger Gestik unter-stützt, oder die Akteure statten sich mit passenden Accessoires aus.


 
    
 
  Die spassigen Einlagen schaffen Nähe zum Publikum.


 
 
 
 
Dirigentin und Chor verbeugen sich in sympathischer Zeremonie vor dem Publikum ...


 
 
 
  ... weches sich seinerseits mit grossem Applaus für die Darbbietungen bedankt.


 
   
 
Mit je zwei Schweizer und zwei finnischen Volksliedern verabschieden sich die beiden zum Schluss unter wechselnder Stabführung gemeinsam auftretenden Chöre vom Publikum.


 
 
 
 
Für ein mehrheitlich schweizerisches Publikum darf bei einem Konzert dieser Art auch das Guggisberg-Lied nicht fehlen. Und welcher Veranstalter würde einer so angenehmen und treuen Zuhörerschaft diesen Wunsch nicht zugestehen?
 

 
 
 
  Die beiden letzten Chorlieder des Abends unter der Leitung von Rita Varonen


 
 
 
 
      
Thank you
     

              


 
 
 
  Mit der Orchesterfassung der Finlandia von Jean Sibelius endet das Konzert. Mit ihm schliessen sich sowohl musikalisch als auch symbolisch mehrere Kreise:


 
 
 
 
Zur Eröffnung unseres Konzertes wurden der Chor Harjun Laulu und unser MVL-Chor beim gemeinsamen Vortrag der Finlandia als Chorwerk vorgestellt. Zum Abschluss schliesst sich der Kreis mit dem selben Werk zum Finale, diesmal als grosses heroisches Orchesterwerk, und somit ganz im Sinne des diesjährigen Mottos der Musikalischen Begegnungen Lenzburg.


 
 
 
 
Nicht zuletzt wurden mit dem diesjährigen Besuch des Finnenchors in Lenzburg die vor 2 Jahren in Finnland geknüpften freundschaftlichen Bande erneuert, die hoffentlich sowohl privat wie auf Vereinsebene auch in Zukunft Früchte tragen werden. 
  

 
 
 
  ...


 
 
 
  Das Publikum geizt nicht mit Applaus!


 
 
 
  Nicht nur Beat Wälti darf sich über eine rundum gelungene Vorstellung freuen.


 
 
 
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Probenbilder
des Anlasses



 

 






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