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  Flyer  






 

Die kommentierte Bachkantate mit Beat Wälti


" F a l l t   m i t   D a n k e n ,  f a l l t   m i t   L o b e n "
Johann Sebastian Bach, Kantate BWV 248/4

Ref. Stadtkirche Lenzburg, 3. Dezember 2017


Fotos Romeo Crivelli


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Musikinstrumente + Advenzkranz + ref. Kirche Lenzburg = Kommentierte Bachkantate!


 
 
 
 
Dieser Anlass, vor Jahrzehnten durch Ernst Wilhelm, dem früheren Dirigenten des MVL ins Leben gerufen, erfährt in diesem Jahr unter dem derzeitigen Leiter Beat Wälti bereits zum 6. Mal seine Fortsetzung. Der Kantaten-Gottesdienst und die anschliessende Auseinandersetzung mit einer Kantate Johann Sebastian Bachs und abschliessender Aufführung erfolgt jeweils am 1. Adventsonntag.


 
 
 
 
Feierlich eröffnet wird der Gottesdienst mit dem Eingangschor der Bachkantate 248.4 durch den Chor und das Orchester des MVL unter der Leitung von Beat Wälti. 


 
 
 
 
Chor und Orchester weisen zusammen die stattliche Grösse von über 80 Personen auf. Das Orchester besteht vorwiegend aus Streichern (Geigen, Bratschen, Celli und Bassgeigen). Die Perkussion fehlt. Dagegen ist es, wie oben ersichtlich, mit zwei Hörnern besetzt... 


 
 
 
 
...und mit etwas Glück sind auf diesem Bild zwei Oboisten und an der Orgel Andreas Jud zu erkennen.


 
 
 
 
Pfarrer Martin Domann zelebriert mit Worten zum ersten Advent, Lesung und gemeinsamem Gesang den Gottesdienst.



 
 
 
Vor der Predigt erklingt der zentrale Satz der Bachkantate, d.h. die Nr. 4, Arie für Sopran I und II. Hier im Bild Stefania Gniffke, Sopran.

In der Bildmitte Richard Kurmann, Oboe. Seine Klänge ewidert der im Hintergrund platzierte zweite Oboist als Echo. Das selbe alternierende Spiel vollzieht sich auch zwschen Sopran I (im Bild) und dem als Echo entfernt platzierten Sopran II. Weiterer Kommentar dazu bei den Bildern zur Aufführung.  


 
 
 
  In seiner Predigt befasst sich Pfarrer Domann mit dem Text des Eingangschores:

                                  Fallt mit Danken, fallt mit Loben, vor des Höchsten Gnadenthron!
                                  Gottes Sohn will der Erden Heiland und Erlöser werden.
                                  Gottes Sohn dämpft der Feinde Wut und Toben.

Danach erklingt die Tenorarie (Nr. 6) aus der Kantate. Nach dem Gedenken für die Verstorbenen folgen Ansagen zum Kirchenkalender, weitere Lieder und gemeinsames Beten.


 
   
 
Unsere beiden Hornisten Pascal Rosset und Werner Schenker, mit anspruchsvollen Hornpartien in Chor 1 und Choral 7.


 
 
 
  Der Gottesdienst klingt aus mit dem Schlusschoral aus der Bachkantate.


 
 
 
 
Nach einer kurzen Pause leitet Beat Wälti über zur Kommentierung der Bachkantate, welche Bestandteil eines 1734 entstandenen, sechsteiligen Weihnachtsoratoriums ist. Aufgeführt wurde diese Kantate am 1. Januar 1735 zum Fest der Beschneidung und der Namensgebung Jesus'. Zur Veranschaulichung seiner Ausführungen werden zahlreiche Musikbeispiele "eingeblendet" und verschiedenste symbolische Aspekte der Kompositionsweise von Johann Sebastian Bach "ausgeleuchtet".


 
 
 
 
Philosphiert wird unter anderem auch darüber, weshalb allen sechs Kantaten des Weihnachts-Oratoriums ausnahmslos früher komponierte weltliche Musikthemen zugrunde liegen. In seiner Hauptschaffensperiode in Leipzig als Thomaskantor war Bach verpflichtet, wöchentlich eine Kantate zu schreiben, was ihn zeitlich stark beanspruchte. So wäre es durchaus verständlich und naheliegend, wenn er sich durch spätere Verwendung seiner früheren Kompositionen etwas Luft verschaffen wollte.


 
 
 
 
Abschliessend erklingt das Werk "in einem Guss". Klicken Sie hier, um die Texte der einzelnen Nummern nachzulesen.

1. Chor


 
    
 
  die "Emissionszentrale": Beat Wälti, Dirigent


 
 
 
 
2. Rezitativ (Tenor)

Christoph Metzger, Tenor


 
 
 
 
3. Rezitativ (Bass) und Choral (Chor Sopran)

Stefan Vock, Bassbariton


 
 
 
  4. Arie (Sopran I und II)

Stefania Gniffke, Sopran


 
    
 
  Christa Peyer, 2. Sopran, als Echo alternierend mit Stefania Gniffke, 1. Sopran
Daniel Kühne, 2. Oboe, als Echo alternierend mit Richard Kurmann, 1. Oboe


 
 
 
  5. Rezitativ (Bass) und Choral (Chor Sopran)

Stefan Vock, Bassbariton


 
 
 
 
6. Arie (Tenor)

Christoph Metzger, Tenor


 
 
 
 
Für die beiden Violinisten Ueli Bürgi (Konzertmeister) und Ivar Meyer das Bravourstück der Kantate mit rasanten Läufen.


 
 
 
  7. Choral


 
 
 
  Aus dem gut gefüllten Kirchenschiff dringt reichlich Applaus zu den Ausführenden.


 
 
 
 
Trotz fortgeschrittener Zeit verharrt das Publikum in den Bänken, um die angenehme Stimmung noch für ein paar weitere Augenblicke aufzunehmen.


 
    
 
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