Galerie Event




                                                               
zur Galerie-
Übersicht


                                                                      
  Info  






 

Vereinsreise vom 16. September 2017
in den südwestdeutschen Raum

Fotos: Romeo Crivelli


 
 
 
  Die diesjährige MVL-Vereinsreise hat unser Orchestermitglied Karsten ausgedacht und organisiert. Er wird uns   s e i n e   Stadt vorstellen, in der er aufgewachsen ist. Besten Dank dafür auch an dieser Stelle. Das Programm wurde an der GV vom 17. Mai 2017 vorgestellt, und bis zum Anmeldeschluss lagen erfreuliche 43 Anmeldungen vor. Wo wird die Reise hingehen? Unsere Destination ist auf der Tafel im Bild enthalten. Soviel sei verraten: es ist eine Stadt im süddeutschen Raum, und etwas mehr als die halbe Strecke haben wir bereits zurückgelegt. Also sofort Strassenkarte und Zirkel beiziehen!


 
 
 
 
Wären wir per Flugzeug unterwegs, hätte sich womöglich kurz vor der Landung am Zielort ein ähnliches Bild wie hier ergeben. Die Stadt betreibt auch tatsächlich einen Flugplatz für Geschäfts- und Privatflieger.


 
   
 
  Unsere "Landung" erfolgt per Reisebus am Busparkplatz ziemlich nahe der Altstadt.



 
 
 
  Für einen Samstag Vormittag sind die Stadtzufahrt sowie die städtischen Strassen recht stark belegt.


 
 
 
  Doch schon nach der Überquerung dieses Fussgängerstreifens befinden wir uns in der "Schlenderzone" am Rand der Altstadt...


 
 
 
  ...zwar nicht ganz verkehrsfrei, aber dennoch mit stark "gebändigtem" Verkehrsfluss.


 
   
  Hier beginnt die etwa einstündige Führung durch die Altstadt rund um den Münsterplatz von Freiburg.


 
 
 
 
In zwei Gruppen aufgeteilt, wird uns durch eine Stadtführerin und einen Stadtführer Wissenswertes über Freiburg vermittelt.


 
   
  Dabei erfahren wir viel über die Geschichte der Stadt seit der Gründung durch die Zähringer im Jahr 1091.


 
 
 
  Zielstrebig geht's weiter Richtung Münsterplatz.


 
 
 
  Die Freiburger Bächle sind überall in der Altstadt anzutreffen. Hier mehr darüber.


 
   
  Wenig später gelangen wir zum Münsterplatz...


 
   
  ...mit schönen Häuserfassaden, prächtig gepflästertem Platz und den Marktständen...


 
   
 
          ...und dem Freiburger Münster. Dieses "Ungetüm" von Bauwerk will bei den meisten Kameras
          als Ganzes nur schlecht in ein einzelnes Bild passen.


 

 
 
 
So imposant sich das Bauwerk präsentieren mag, und trotz aller Bewunderung für die sich offenbarende Baukunst: für mein Empfinden wirkt es auf den ersten Blick, zumindest vom Münsterplatz her betrachtet, doch eher ein bisschen klotzig, auch was seinen Glockenturm anbelangt. Seine Harmonie und Eleganz entfaltet es dagegen voll bei der Betrachtung aus der Ferne, z.B. vom Schlossberg her.


 
   
 
Hier eingebettet zwischen gotischen Fassaden verschiedener Epochen die ursprünglich im romanischen Stil errichtete Kirche mit den oben gerundeten Fenster- und Torbögen.


 
 
 
 
Ja, die Kunst des Führens ist bei diesem jungen Stadtführer - wie auf seinem gelben Halsband propagiert - schon recht fortgeschritten.


 
 
 
  Auch ausserhalb des Münsterplatzes gibt es viele schöne Häuserfassaden zu bestaunen.


 
 
 
  Hier verweilen wir einigermassen abseits der grossen Touristenströme vor dem Haus zum Walfisch.


 
 
 
  Von Basel geflohen, lebte hier von 1529 - 1531 der Gelehrte Desiderius Erasmus von Rotterdam, ohne als Studierender dafür Miete bezahlen zu müssen.


 
 
 
  Äusserst schlecht soll deshalb sein Verhältnis zur Freiburger Bevölkerung gewesen sein, nicht zuletzt auch deshalb, weil er sie als unordentlich und dreckig bezichtigt haben soll. 


 
 
 
 
Nach dem Wappen über dem Tor zu schliessen dürfte es sich bei dieser Liegenschaft um ein Gebäude mit amtlicher Funktion handeln oder früher gehandelt haben.

  
 
 
 
 
Bilder wie dieses und das voherige lassen vermuten, dass es in Freiburg noch etliche Werkstätten geben dürfte, in denen kunsthandwerkliche Berufe auch heute noch ausgeübt werden.


 
 
 
  Kunstvolles Tor am alten Rathaus


 
 
 
  Teilansicht des alten Rathauses


 
 
 
  Hier der obere Teil der Fassade des alten Rathauses


 
 
 
  Die vielen Tagestouristen leisten einen nicht zu unterschätzenden Beitrag an die Prosperität von Freiburg.


 
 
 
 
Das Freiburger Münster überlebte die Bombenangriffe von 1944 fast unbeschadet. Doch viele Häuser rund um das Münster wurden völlig zerstört, so auch das Kornhaus. Es wurde 1970 in der historischen Form, jedoch den neuen Anforderungen im Innern des Gebäudes entsprechend wieder aufgebaut.


 
 
 
 
Entlang dem hoch über der Strasse gelegenen Fussgängersteg gelangen wir links in den Stadtgarten, von wo aus ein Serpentinenweg nach oben zum Schlossberg Restaurant Dattler führt. Eine bequeme Variante nach oben bietet eine Seilbahn.


 
   
  Die Wetterverhältnisse sind bislang viel freundlicher als angekündigt. Hoffentlich bleibt das so.


 
 
 
  Hier trennen sich die "Fahrenden" von den "Gehenden".


 
 
 
  Oben links im Schattenhang: Lenzburger erklimmen einen fremden Schlossberg!

Die Schlossbergbahn ist 262 Meter lang. Die Fahrt dauert zirka drei Minuten. Dabei werden 73 Höhenmeter bei einer maximalen Steigung von 22° überwunden.



 
 
Unterwegs "überfahren" wir zwei unserer "Bergtreterinnen".


 
 
 
 
Von der Bergstation zum Restaurant sind es nur wenige Schritte. Von hier oben hat man einen herrlichen Ausblick auf die Stadt Freiburg. Ganz oben auf dem Bergkamm steht überdies ein Aussichtsturm, den man in etwa fünfzehn Minuten zu Fuss erreicht.


 
 
 
 
Das Essen ist vorzüglich, und der Wein dazu gleich in zweifacher Hinsicht passend: sowohl zum Essen als auch zum Verein (siehe Etikette).


 
 
 
  Leichte Regenschauer begleiten uns beim Verdauen, während wir zum Münsterplatz zurückkehren.


 
 
 
  Besammlung vor dem roten Haus am Münsterplatz zur anschliessenden Führung durch das Münster.



 
 
 
  Wir betreten die Kathedrale im alten Teil, wo alle Führungen stattfinden und sich viele Menschengruppen gedrängt aufhalten. Es scheint, als seien die Führerinnen und Führer angehalten, sehr leise zu sprechen. Wer nicht ganz nahe dabei ist, hat keine Chance, etwas mitzubekommen.


 
 
 
 
Der Münster-Innenraum präsentiert sich eher sehr dunkel. Das mag an den teils sehr dichten und dunklen Fensterfarben liegen.


 
 
 
  Die brennenden Kerzen strahlen eine bedächtige, angenehme Ruhe aus.


 
 
 
  ...

 
 
 
                           Die Kirchenfenster sind sehr alt und von beeindruckender Schönheit.


 
     
  Sie wurden allesamt im zweiten Weltkrieg rechtzeitig entfernt und konnten so vor dem Untergang bewahrt bleiben.


 
 
 
  Während unseres Münsteraufenthaltes ist von draussen wiederholt starkes Donnerrollen zu vernehmen.


 
 
 
  ...

 
 
 
 
Sandstein reagiert empfindlich auf Witterungseinflüsse. Ein Reparatur-Trupp ist dauerhaft im Einsatz, die Kathedrale vor dem Zerfall zu bewahren.


 
 
 
  Draussen fällt Regen...


 
 
 
  ...aber die Wetterlage beruhigt sich bald.


 
 
 
 
Die auf dem Münsterplatz (und anderswo in der Stadt) in verschiedenen Farbnuancen kunstvoll verlegten Pflastersteine sind eine Pracht, und mit passendem Schuhwerk auch gut begehbar.


 
 
 
  Den Tag lassen unsere Leute bei einem Glas Wein oder sonstigen Getränk ausklingen,  zur Hauptsache in Oberkirchs Weinstuben...


 
 
 
 
...oder in der Alten Wache - Haus der badischen Weine (gelbes Haus), beides Lokale am Münsterplatz.

Nochmals zu sehen im Hintergrund der Schlossberg und obendrauf der bereits erwähnte Aussichtsturm.


 
 
 
  Besammlung, und die erlebten Eindrücke nochmals Revue passieren lassen.


 
 
 
  Danach wird's allmählich Zeit für die Verschiebung zum Busparkplatz.


 
 
 
  Es scheint, als wolle Freiburg sich auf ganz spezielle Weise von uns verabschieden.


 
 
 
  Ein gelungener Tag geht seinem Ende entgegen.