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  Flyer  






 
 
Jugendfestserenade vom 9. Juli 2017

Schloss Lenzburg, Rittersaal

Fotos Romeo Crivelli

 
 
 
 
 
Grau im Westen, verwaister Schloss-Innenhof, vereinzelt Schirm- oder Hutträger. Stapferhaus-Bar auf dem "Zügelwägeli". Da wird bald klar: die heutige Serenade trägt den "Indoor-Stempel".


 
 
 
 
Auch wenn die "beleidigte Abendsonne" des 9.7. kurz nach Eröffnung der Serenade im Rittersaal gegen den "Indoor-Entscheid" der Verantwortlichen zu rebellieren scheint: er ist absolut richtig, wie diverse Regengüsse im weiteren Verlauf des Abends bestätigen werden.


 
 
 
 
Die Vorprobe zur Serenade beginnt um 18 Uhr. Mitwirkende sind nebst dem Orchester des Musikvereins Lenzburg (MVL) das Regionale Jugendorchester Lenzburg (RJOL) sowie Schülerinnen und Schüler der Musikschule Lenzburg.


 
 
 
 
Die musikalische Leitung teilen sich Judith Zehnder, Dirigentin des RJOL und Beat Wälti, Dirigent von Chor und Orchester des MVL.


 
 
 
 
Beat Wälti begrüsst das zahlreich erschienene Konzertpublikum und gibt seiner Freude darüber Ausdruck, dass die musizierende Jugend der Region Lenzburg wieder zur Mitwirkung an der Jugendfestserenade eingebunden werden konnte. Darüber hinaus erfahren wir, wie Strawinskys neoklassizistische Pulcinella-Suite nach alten Melodien von Giovanni Battista Pergolesi entstanden war, welcher übrigens bereits in seinem 27. Lebensjahr verstorben war.


 
 
 
 
Das Programm umfasst drei Blöcke. Im 1. Block spielt das Orchester MVL aus G.F. Händels Wassermusik die Suite Nr. 2 in D-Dur und danach Igor Strawinskys Pulcinella-Suite.

Händel schrieb diese Musik für eine Lustfahrt des englischen Königs Georg I. auf der Themse. Das Orchester spielte in Booten, welche der königlichen Barke folgten. Das war am 17. Juli 1717, also vor ziemlich genau 300 Jahren.



 
 
 
Händels Musik war dem König sehr angetan, und er liess sie oft mehrmals nachspielen.


 
 
 
  In der Tat handelt es sich um eine sehr festliche Musik, was durch den Einsatz von Blechblasinstrumenten noch verstärkt wird.


 
 
 
 
Ueli Bürgi, Konzertmeister, vereinzelt auch als Sologeiger fungierend.


 
 
 
 
Heutzutage dürfte Strawinskys Pulcinella-Suite trotz Überraschungseffekten mehrheitlich auf Akzeptanz stossen (um so mehr, als bei allfälligen "Schmunzelattacken" kaum jemand Schaden nimmt).


 
 
 
 
Judith Zehnder richtet ihrerseits Grussworte an die Zuhörerschaft und freut sich auf weitere gemeinsame Jugendfestserenaden zusammen mit dem MVL. Für das RJOL allerdings würde sie sich wünschen, wenn sich auch Jungs zum Mitmachen entschliessen könnten.  


 
 
 
  Den nun folgenden zweiten Musikblock bestreitet mit dem RJOL und seiner Dirigentin Judith Zehnder die Lenzburger Schuljugend. Vorgetragen werden von Gustav Holst die dreisätzige Brook Green Suite und von Tony Osborne Teile aus Suite and Light.


 
 
 
 
Die ausgewählten Musikstücke kommen "leichtfüssig" und tänzerisch sowie mit Jazzelementen versehen daher und eignen sich gut zur Aufführung durch jugendliche Musikformationen.


 
   
 
Trotz voller Konzentration der Akteure gewinnt man den Eindruck, dass ihnen das Musizieren auch Spass bereitet ...


 
 
 
 
... und dies ist ganz gewiss auch das Verdienst der Dirigentin Judith Zehnder.


 
 
 
 
Full house! Schätzungsweise gegen 360 bis 370 Personen dürften im Rittersaal ihren "Serenadenplatz" gefunden haben.


 
 
 
  Gelungener Auftritt: die Mitwirkenden sind alle um eine lohnende Erfahrung reicher.
 

 
 
 
 
Strahlende Gesichter!


 
 
 
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  Viel Beifall und Jubel


 
 
 
 
Der bevorstehende letzte Block unter Beteiligung aller Mitwirkenden erfordert noch einige Umstellungen. Diese Gelegenheit nutzt Heinz Binder, Leiter der Musikschule Lenzburg, um seinerseits ein paar Worte an das Publikum zu richten. Er weist u.a. auf verschiedene der Schule angegliederte Musikformationen hin, so z.B. die Bläserformation Jugendspiel Lenzburg, die sich an eben diesem Tag am Welt Jugendmusik Festival in Zürich in einem internationalen Wettbewerb mit über 80 weiteren Teilnehmern messen lässt.


 
 
 
  Bei der Vielfalt verschiedener Instrumente ist abschliessend ein weiteres, sauberes Stimmen angesagt.


 
 
 
  Im nun folgenden dritten Block übernehmen Judith Zehnder und Beat Wälti abwechselnd die Leitung des Orchesters.

 
 
   
  Den Anfang macht Beat Wälti mit Dvořáks Slawischem Tanz op. 72 Nr. 2.


 
   
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  Die beiden letzten Programmpunkte dirigiert Judith Zehnder. Zur Aufführung gelangen Felix Mendelssohns Tanz der Clowns aus Sommernachtstraum und Peter Tschaikowskys Mazurka aus Schwanensee.


 
 
 
 
Bei den Musikstücken des dritten Blocks handelt es sich um sogenannte Arrangements, d.h. Musikstücke werden im Bedarfsfall durch den Komponisten (oder Fremdpersonen) umgeschrieben. Dabei kann es sich um kaum wahrnehmbare Veränderungen einzelner Stimmen oder komplette Transkriptionen beispielsweise sinfonischer Werke für Brass Band handeln.


 
   
  Der altehrwürdige Rittersaal gibt dem Anlass einen feierlichen Rahmen.


 
 
 
  Ihre Jugendfestserenade, ihr Jugendfest!


 
 
 
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  Grund zur Freude bei den Verantwortlichen


 
 
 
  Grund zur Freude bei den Mitwirkenden


 
 
 
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  Grund zur Freude beim Publikum


 




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