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  Flyer  






  Musikalische Begegnungen Lenzburg 2017  
  HERO - VON HELDEN UND KONSERVEN  
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  Finlandia - Chor- und Orchesterkonzert
des Musikvereins Lenzburg
Leitung:  B e a t   W ä l t i

Gastchor Harjun Laulu aus Jyväskylä, Finnland
Leitung:  R i t a   V a r o n e n
 
     
  Proben zur Aufführung vom 27. August 2017
in der ref. Stadtkirche, Lenzburg
 
     
  Fotos Romeo Crivelli  
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Kleines Vorwörtchen:

Zufolge der eingeschränkten Platzverhältnisse mit Bezug auf das grosse Orchester waren in der Kirche die Sichtverhältnisse für das Publikum kaum optimal. Bestimmt hätten sich einige von Ihnen gewünscht, bei Debrunners Uraufführung dem Spiel besonders der Büchsenharfen, oder bei den finnischen Volksliedern dem Schalk des Finnenchors auch optisch näher zu sein. Auch für ein fotografisches Festhalten des Bühnengeschehens waren am Konzert keine grossen Sprünge möglich. Wir zeigen deshalb teilweise auch Bilder von den letzten Proben (25., 26. und 27.8.)
 
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  Probe Schulhaus Lenzhard vom 25.8.2017
 

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25. August: Der Chor Harjun Laulu und seine Leiterin Rita Varonen sind gestern aus Jyväskylä (Finnland) angereist. Heute wurde noch ein Ausflug auf die Rigi unternommen, und jetzt am Abend folgt noch eine anstrengende Probe. Vorerst wird in separaten Räumen geprobt. Harjun Laulu probt finnische Volkslieder, die er am Konzert alleine vortragen wird.


 
   
 
Der MVL-Chor seinerseits übt weit herum gern gehörte Schweizer Volkslieder in deutscher, französischer und italienischer Sprache, darunter auch zwei des bekannten Rupperswiler Komponisten, Sängers und Musikers Markus Fricker.


 
 
 
 
Am 25. August 2015 musizierte der Musikverein Lenzburg anlässlich einer Finnlandreise zusammen mit dem Chor Harjun Laulu in der Taulumäki Kirche von Jyväskylä. Auf den Tag genau 2 Jahre später stehen sich jetzt die beiden Chöre wieder gegenüber und begrüssen sich mit kräftigem Applaus.

Die "Barriere" der Stuhlreihen wird bald überwunden sein.


 
 
 
 
Nach kurzer Begrüssungszeremonie werden die weiteren Abläufe festgelegt und danach die gemeinsam aufzuführenden Werke geprobt. Dabei übernehmen abwechselnd Rita Varonen und Beat Wälti die Leitung.


 
 
 
 
Für Beat Wälti steht auch noch das Einstudieren von Debrunners Auftragswerk an, zumal der Komponist anwesend und seine Meinung für allenfalls im Raum stehende Unklarheiten gewiss gefragt ist.

Achten Sie oben oder in Folgebildern auf die herumstehenden oder zwischen den Beinen festgeklemmten Blechdosen mit gebogenem Stecken. Diese sind keinesfalls für die Deponie bestimmt. Es sind vielmehr äusserst "hochkarätige", durch unsere Streicherinnen und Streicher nach Anleitung des Komponisten selbst angefertigte Unikate; mit einer Blechdose, einem gebogenen Stecken und einem Draht, genau so, wie es Debrunner den Westafrikanern abgeschaut hatte. Ob der Name "Büchsenharfe" von ihm selbst stammt, oder ob er ihn von den Westafrikanern übernommen hat, ist leider nicht "überliefert".


 
   
 
Es dürften schätzungsweise gegen zehn Musikerinnen und Musiker am Büchsenharven-Spiel beteiligt sein. Insgesamt umfasst Debrunners Werk 42 Mitwirkende im Orchester und 70 MVL-Chormitglieder.
 

 
 
 
 
Versuch einer Anleitung zum Selbstbau der Büchenharfe:

Der Deckel der Büchse dürfte zur Entnahme von Essbarem längst entfernt worden sein. Die Büchse wird nun umgedreht, damit die Dosenöffnung nach unten gerichtet ist. Die Konservenbüchse wird seitwärts mit zwei in unterschiedlicher Höhe gegenüberliegenden Löchern versehen. Diese sollten gross genug sein, um danach den Stecken durchzuziehen. An den Aussenseiten der Büchse den Stecken mit je einem beidseits vorstehenden Nagel durchschlagen, um dessen Wegrutschen zu verhindern. Den Büchsendeckel (ursprünglicher Büchsenboden) in der Mitte durchlöchern. Danach zieht man einen unten als Arretierung verknoteten Draht durch den Deckel und befestigt ihn eher straff am oberen Ende des Steckens.



 
 
                           Bei diesem Bild ist gut erkennbar, wie die Büchsenharfe bespielt wird.
                         Durch Biegen des Steckens verringert sich die Spannung des Drahtes
                         (der "Saite"), wodurch die Tonhöhe variiert wird. Gegenüber anderen
                         Instrumenten hat es den gewaltigen Vorteil, dass es ohne Stimmge-
                         rät auskommt!
                        

 
 
 
 
Dieses Bild lässt ebenfalls gut erkennen, wie man eine Büchsenharfe zum Klingen bringt. Das Notenbild allerdings ähnelt eher einer meteorologischen Windkarte von SRF Meteo. Aber interessant ist sein Anblick alle Weil. Vielleicht können Sie das Bild auf Ihrem Monitor vergrössen mit der Tastenkombination

                        Ctrl / Shift     (beide Tasten gedrückt halten
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Ivar spielt das Instrument mit viel "dignité". Wetten, dass er dieses Instrument nicht mehr gegen seine Geige eintauschen wird!?


 
    
 
 
Debrunner verfolgt aufmerksam das "heldenhafte Büchsengeschehen", gibt Antworten auf offene Fragen, macht Anregungen und kommuniziert seine Vorstellungen zur Interpretation des Werkes.


 
   
  Bei aller Tragweite einer sorgfältigen Vorbereitung der bevorstehenden Uraufführung strahlt Debrunner grosse Zuversicht aus und lässt erkennen, dass ihm seine Arbeit auch viel Spass bereitet.

 
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   Probe Stadtkirche Lenzburg vom 26.8.2017

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26. August: Der Tag steht den finnischen Gästen zu ihrer freien Verfügung, oder sie können individuell aus einer Reihe von Vorschlägen Sehenswürdigkeiten in und ausserhalb von Lenzburg besuchen. Dem Vernehmen nach soll sich eine Merheit für einen Besuch von Zürch entschieden haben. Am Abend findet in der Stadtkirche die Hauptprobe statt. Rita Varonen ist etwas irritiert über die akustischen Verhältnisse in der noch ziemlich leeren Kirche. Wir können sie beruhigen, denn bei vollem Haus klingt die Kirche sehr ausgewogen, und auf einen grossen Publikumszustrom hoffen wir doch sehr, schon wegen der vielfältigen Programmpunkte. 


 
   
 
Rita Varonen ist in Finnland langjährige Chordirigentin und wurde für ihre musikalische Tätigkeit schon mehrfach ausgezeichnet. Sie ist Senior Dozentin für Chorldirigat an der JAMK (Jyväskylä University of Applied Sciences).


 
   
 
Einüben eines Siebnerblocks finnischer Volkslieder mit dem Harjun Laulu Chor. Einer der Liedtitel daraus lautet ebenfalls auf den Namen "Harjun Laulu", was offenbar laut Erklärung eines Choristen etwas mit "Bergrücken" zu tun haben soll. Aber so ganz klar ist mir das nicht geworden.


 
   
 
Hier wird unter der Leitung von Rita Varonen ein finnisches Volkslied vorgetragen, bei dem sowohl der Finnenchor als auch der Schweizer Chor mitsingt. Das dürfte - sofern das mir vorliegende Zahlenmaterial stimmt - einen 100 Mann (!) starken Chor ergeben, die ohnehin in der Überzahl anwesenden Damen mit eingerechnet.


 
 
 
  Beat Wälti mit seinem Lenzburger Chor


 
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  Probe Stadtkirche Lenzburg vom 27.8.2017

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  Nach einem hoffentlich bislang für Alle erfreulichen Tagesverlauf ist wieder Aufmerksamkeit gefordert.


 
 
 
 
Der Chor Harjun Laulu ist ein kultivierter Gemischtenchor, vornehmlich aus geschulten Laienmusikern, mit einem weit gefächerten Repertoire mit Hauptfach Kirchenmusik/finnische Musik.


 
 
 
 
Wo es die Umstände erlauben (z.B. Volkslieder), werden zur Unterhaltung in vertretbarem Mass auch Mal kurze "halbszenische Einlagen" eingeschoben.


 
   
 
Ohne zu verstehen, was in diesem Lied genau abgeht; ein Reim dazu ist schnell erfunden. Vermutlich redet der gestikulierende Typ schlecht über Frauen oder er prahlt mit ihnen.


 
   
 
Das lässt sich die hinzutretende Dame nicht gefallen und "schmiert" ihm eine..! All das läuft dermassen schnell ab, sodass meine Kamera davon rein nichts mitbekommt! Die Pose der Dame dürfte aber eindeutig aussagen, dass sie gleich wird... oder schon hat...