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  Flyer  




 

 




Serenade vom 21. August
2016 im
Schlosshof von
Schloss Wildenstein
 


Fotos Romeo Crivelli

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Die Durchführung dieser Serenade im Hof des frisch renovierten Schlosses Wildenstein war für die Mitwirkenden des Musikvereins Lenzburg ein Novum, entstanden als eine Gemeinschaftsveranstaltung der Aargauischen Stiftung für Gesang und Musik und Schloss Wildenstein. Unter der Leitung des Dirigenten Beat Wälti sangen und spielten der Chor und ein Instrumental-Ensemble des Lenzburger Vereins sowie als Solisten die Sopranistin Regula Konrad und der Lautenspieler Andreas Schlegel.
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B i l d e r   z u r   S e r e n a d e   v o m   2 1 .  8 .  2 0 1 6


 
 
 
 
In Veltheim AG, im unteren Aaretal gelegen, ragt seit Jahrhunderten Schloss Wildenstein auf einer leichten Anhöhe unübersehbar in die Lüfte. Die Anfänge der Burg Wildenstein sind unbekannt. 1301 wird sie zum ersten Mal als Allod der Schenken von Kasteln erwähnt. Aufschluss über die ehemalige Burgruine gibt die Bauchronik über einen Zeitraum von mehr als 700 Jahren.


 
 
 
  Von der Südflanke des Schlosses erblickt man auf der rechten Aareseite das gut einen Kilometer entfernte Schloss Wildegg.


 
 
 
  Das in Privatbesitz befindliche Schloss Wildenstein wurde in den letzten Jahren umfassend erneuert und seither durch kulturelle Anlässe verschiedener Art öffentlich zugängig gemacht. Der schmucke Innenhof lädt im besonderen zu einer Vielfalt von Veranstaltungen ein. Mehr Infos dazu können der offiziellen Website des Schlosses entnommen werden.


 
   
 
Auch Kunstliebhaber dürften sich in dieser Umgebung wohl fühlen. Hier beispielsweise "üben sich eiserne Skulpturen im Fassadenklettern".


 
   
 
Heute Abend geht im Schlosshof ein Grossanlass mit etwa 450 Konzertbesuchern und geladenen Gästen über die Bühne. Zu Gast ist der Musikverein Lenzburg mit einem ansprechenden Programm für Chor- und Instrumentalmusik aus verschiedenen Jahrhunderten. Als Krönung dieses Anlasses dürfen wir mit grosser Freude als Solisten des Abends die Sopranistin Regula Konrad und den Lautenspieler Andreas Schlegel willkommen heissen. Beide haben schon in früheren Konzerten des Musikvereins Lenzburg mitgewirkt.
 
Bild: Bereits laufen auf der Schlosswiese Vorbereitungen für den kulinarischen Teil nach dem Konzert.


 
   
  Im Innenhof des Schlosses findet am späten Nachmittag noch eine Vorprobe statt.


 
 
 
 
Nicht alle finden ein Plätzchen zum Sitzen. Im randvollen Hof werden noch Sitzbänke herbeigeschafft, so dass niemand stehen muss.


 
   
 
Das Konzert beginnt um 18:30 h. In einem ersten Teil erklingen Lieder aus diversen Regionen der Schweiz. Vorgetragen werden sie in den verschiedenen Landessprachen. Dirigent des Konzertes ist der seit dem Frühjahr 2012 für den Chor und das Orchester amtierende musikalische Leiter des Musikvereins Lenzburg namens Beat Wälti, wohnhaft in Lenzburg. Dem Flyer kann das detaillierte Programm entnommen werden.


 
 
 
 
Nach dem ersten Liedervortrag begrüsst der Schlossherr Samuel Wehrli die Gäste und gibt Hinweise zum Ablauf des Abends.  


 
 
 
 
Danach richtet Beat Wälti seinerseits Grussworte an das Publikum, stellt den Musikverein Lenzburg (kurz MVL) vor und gibt ein paar Erläuterungen zum Konzertablauf.


 
     
  Nach dem Lied "Bim Moonschyn" der HH Thomas und Markus Fricker dankt der Dirigent dem im Publikum anwesenden Markus Fricker für die gefällige Komposition und bittet ihn, sich kurz zu erheben. Das Publikum bedankt sich mit einem herzlichen Applaus.

 
 
 
 
 
Unter dem Titel Volksmusik spielen die Streicher des Instrumental-Ensembles gefällige Tanzweisen aus hiesigen Landen.


 
   
 
Die "lüpfige" und teils stark rhythmisch akzentuierte bzw. durch Blasinstrumente verstärkte Musik schafft Frohmut und kommt bei der Zuhörerschaft gut an.  


 
   
 
Der Chor singt drei Lieder englischer Komponisten, alle mit Vornamen John und lebend um das Ende des 16. / Anfang des 17. Jahrhunderts.  


 
   
 
John Hilton, mit gleichem Vornamen wie sein Vater (daher genannt der Jüngere) war wie sein Vater (der Ältere) Komponist und ab 1635 der Lautenist König Karls I.


 
   
 
Die beiden Solisten interpretieren zwei weitere englische Lieder aus derselben Epoche.


 
 
 
  Für Regula Konrad dürfte Gesang eher Berufung als Beruf bedeuten.


 
 
 
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  Andreas Schlegel ist ein äusserst behutsamer und präziser Liedbegleiter.


 
 
 
 
Der letzte Programmblock vor der Pause beinhaltet vier italienische Lieder von W.A. Mozart. Vorgetragen werden sie vom Chor und begleitet vom Instrumental-Ensemble des MVL.


 
   
  Nach der Pause stehen zunächst bekannte und immer gern gehörte Chorwerke aus der Schweiz, aber auch aus dem Ausland auf dem Programm.


 
 
 
 
Die Einstudierung von fremdsprachigem Liedgut erfordert zeitlich erheblichen Mehraufwand. Einerseits ist der korrekten Aussprache, Betonung und Phonetik genügend Beachtung zu schenken und darüber hinaus sollte natürlich der Text verstanden werden oder eine Übersetzung in der eigenen Sprache vorliegen. Dafür sorgen im Verein mehrere "gute Geister".  


 
 
 
  Es folgt der zweite Block des Instrumental-Ensembles mit beschwingter Volksmusik.


 
   
  Die Führung der Musiker übernimmt dabei wie schon im ersten Block unser Konzertmeister Ueli Bürgi.


 
   
  Danach folgen drei Gesänge aus dem 16. Jahrhundert, aus Frankreich und Spanien, mit teils unbekanntem Ursprung.


 
 
 
  Das Lied "Dis-moi, beau printemps" stammt von Orlando di Lasso (Orlande de Lassus), geboren in Mons, Belgien. Er war einer der bedeutendsten Komponisten und Kapellmeister der Renaissance.


 
   
  Regula Konrad und Andreas Schlegel interpretieren zwei Liebeslieder von Giulio Caccini und Barbara Strozzi (beide "Allroundmusiker" des 16. bzw. 17. Jahrhunderts).


 
   
 
Sicher nicht jedermanns Sache, all die Saiten der sehr verschiedenartigen Instrumente ein und derselben Gattung "in den Griff" zu bekommen.


 
 
 
 
Zum Abschluss des abwechslungsreichen Programms interpretieren unter Beat Wälti Solisten, Chor und Instrumentalisten Ausschnitte aus Henry Purcells "The Fairy Queen".


 
   
  Bravi! Ein vergnügliches Programm, das auch zum Ende hin rein nichts an Spannung verliert.


 
   
 
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